Agenda
Die Zunahme der Weltbevölkerung in den letzten Jahrhunderten hat nicht nur zur landwirtschaftlichen Nutzung immer weiterer Flächen und damit der Zurückdrängung unberührter Lebensräume anderer Spezies geführt. Auch der Abbau von natürlichen Ressourcen für die industrielle Produktion hat vormals naturbelassene Habitate in ökologische Wüsten verwandelt. Andererseits hat die Freisetzung von Umweltgiften und die menschengemachte Klimaerwärmung ein Übriges dazu beigetragen, die biologische Vielfalt dramatisch zu dezimieren.
Der gestiegene Nahrungsmittelbedarf einer verstärkt konsumorientierten Gesellschaft hat zur schrittweisen Ausweitung der Massentierhaltung und erschöpfenden Ausbeutung der Wildtierbestände durch Überfischung und –jagung geführt. Das Ergebnis ist eine Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Umwelt. Tiere werden weniger als Lebewesen, sondern mehr und mehr als Ware und Produkt begriffen.
Hier setzen the Environmentalists an: Wir schlagen eine Brücke zwischen Umweltschutz und Tierrecht, denn nur wenn der Mensch beginnt, Tiere als Lebewesen mit autonomen Rechten anzusehen, haben wir eine echte Chance, bedrohte Tierarten und deren Habitate dauerhaft und wirksam unter Schutz zu stellen. Unser Fokus liegt dabei im Besonderen auf dem Schutz und Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Das gilt auch für indigene Gruppen, die unter der Zerstörung ihrer Lebensräume leiden und deren Bräuche und Lebensweisen Gefahr laufen, für immer verloren zu gehen.
Um dieses Ziel zu erreichen, suchen wir weltweit lokale Projekte und Initiativen auch Einzelner vor Ort. Diese untersuchen wir auf ihre Wirksamkeit und streben eine langfristige Partnerschaft, als Basis einer verlässlichen und transparenten Zusammenarbeit an. In erster Linie unterstützen wir dabei Programme zur Einrichtung, Ausweitung und Sicherung von Schutzgebieten, auch in maritimen Räumen und dem Betrieb von Rehabilitations- und Auffangstationen.
Wir nutzen die sozialen Netzwerke und klassische Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, um auf diese Projekte aufmerksam zu machen und durch die konkreten Einzelfälle ein Bewusstsein für die globale Problematik zu schaffen. Darüber hinaus werben wir Spenden ein, um die Arbeit unserer Partner vor Ort auch finanziell zu unterstützen.
Um effektiv auf internationaler Ebene arbeiten zu können, ist eine Zusammenarbeit nicht nur zwischen uns und den Projekten vor Ort notwendig. Nur durch einen Dialog möglichst vieler relevanter Akteure und durch gemeinsame Anstrengungen können die notwendigen Kräfte freigesetzt werden, die Dynamik der fortschreitende Zerstörung unseres Planeten umzukehren.
Wir glauben, dass Umweltschutz kein Privileg derer ist, die es sich leisten können. Daher ist eine Spende oder ein Mitgliedsbeitrag keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft bei the environmentalists. Umweltschutz fängt für uns mit dem Bewusstsein an, als Mensch Teil, nicht Herr der (Um-)Welt zu sein.
Satzung
Hier können Sie die Satzung der Environmentalists einsehen und herunterladen. | 68 K |